Fortbildung für Lektor:innen

Die 7-monatige Ausbildungszeit ist eine Vorbereitungszeit auf die liturgische Leitung eines traditionellen Gottesdienstes. Dieser ehrenamtliche Dienst ist nie abgeschlossen und braucht neben der Ermutigung, der Gemeinschaft und Geselligkeit auch immer wieder geistliche, theologische und praktische Impulse.

Da die Predigtvorlagen von Lektor:innen inhaltlich angeeignet und nicht abgelesen werden sollen, erfordert diese Aufgabe ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen für die jeweilige Gottesdienstgemeinde. Für die Auseinandersetzung mit theologischen Texten und die Suche nach glaubhaften Antworten ist ein regelmäßiger Besuch und der Austausch innerhalb einer Lerngruppe unverzichtbar.

Die eigene Haltung und Sprache gilt es einerseits in der Lerngruppe zu reflektieren und andererseits von professionellen Referent:innen begleiten zu lassen.

Die Fortbildungen orientieren sich an einer dezentralen Struktur.
 

Die regionalen Fortbildungsorte

Sprengel Hersfeld-Hanau
Bad Hersfeld (Evangelische Jugendbildungsstätte)
Fulda (Haus Oranien)
Wächtersbach (Evangelisches Gemeindehaus)

Sprengel Marburg
Schwalmstadt (Hessisches Diakoniezentrum Hephata)
Frankenau (Martin-Luther-Gemeindezentrum)

Sprengel Kassel
Kassel (Evangelisches Gemeindezentrum Matthäusgemeinde)
Hofgeismar (Evangelisches Studienseminar)
 

Analoge und digitale Formate

Lektor*innen werden im Laufe eines Jahres zu analogen und digitalen Formaten eingeladen

  • 1 bis 2 Abendveranstaltung auf der Kirchenkreisebene
  • 2 Studientage (Frühjahr und Herbst) auf der Sprengelebene
  • 1 Studientag (Landeslektorentag) auf der Landesebene
  • Temporäre Treffen der Ausbildungskurse nach Abschluss der Ausbildung
  • Regionale Praxistage in der Kleingruppe (Videotraining, liturgische Präsenz im gottesdienstlichen Raum)
  • Digitale Fortbildungsformate mit Teams oder Zoom

Grundsätzlich erhalten Lektor:innen für alle Fortbildungsangebote einen schriftlichen Einladungsflyer (per Post oder als E-Mail).

Im zurückliegenden Jahr haben sich Lektor:innen mit theologischen (Die Bibel als eine große Erzählung), liturgischen (Bittruf und Lobpreis als Bibliolog) und gesellschaftspolitischen Themen (Tierethik und Antisemitismus) auseinandergesetzt.