Die Fortbildung in den Ersten Amtsjahren (FEA)

  • ergänzt die Ausbildungsphase im Studienseminar durch den fünftägigen „Aufbaukurs Leitung“ und durch Einführungsangebote in die Notfallseelsorge oder in die Trägerschaft von Kindertagesstätten
  • fördert den Übergang in den eigenverantwortlichen Pfarrdienst durch Supervision und kollegiale Beratung
  • führt ein in die berufsbegleitende Fortbildung für den Pfarrdienst durch kollegiale Fortbildungsberatung (je drei Tage am Anfang und Ende der FEA-Zeit) und der Teilnahme an mindestens einem Pastoralkolleg

Die FEA nutzt die Möglichkeiten und Chancen der Ausbildungsgruppe, stärkt aber auch die Selbstverantwortung bei der Wahl von Fortbildungsangeboten.
Die FEA orientiert sich an den individuellen Interessen bzw. Gaben und an den besonderen Erfordernissen der Arbeitssituation.

FEA-Veranstaltungen gelten als Dienst, nicht als Fortbildungsurlaub. Das zuständige Dekanat muss bei jeder Teilnahme informiert werden.

Für den Besuch der einzelnen Veranstaltungen der FEA gibt es Teilnahme­bestätigungen, die als Nachweis der FEA-Verpflichtung dienen. Ihre Vorlage beim Landeskirchenamt ist eine der Bedingungen zur Beendigung der Probezeit.

Die Teilnahme an den Fortbildungen ist in der Regel kostenlos.
Zu den Fahrtkosten wird ein Zuschuss in Höhe der Aufwendungen für den öffentlichen Personennahverkehr gezahlt.
Pfarrstellenteilende Ehepaare erhalten darüber hinaus einen Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten und – falls die Betreuung zu Hause nicht möglich ist – auch zu den Übernachtungskosten.