09.03.2026

End:lich aufhören – 7 Wochen ohne Weiterso

Die Kunst des Verkleinerns

„Das haben wir eigentlich immer so gemacht….!“ Vielleicht hören Sie diesen Satz in Ihrer Gemeinde öfter, und vielleicht sagen Sie ihn sogar dann und wann selbst. Je intensiver die Veränderungsprozesse unser kirchliches Leben erfassen, desto mehr spüren wir: es braucht eine Kunst des Loslassens. Neues kann nur wachsen, wenn wir mutig aufhören – auch mit lange Vertrautem. Sonst bleibt alles beim Alten und uns geht die Puste aus. In den Freiräumen entstehen die Bilder einer zukünftigen Kirche. Aufhören ist nicht einfach. Wer es wagt, kann in Konflikte geraten. Und wir hängen ja auch am Vertrauten.  

In der Fastenzeit fangen wir endlich an aufzuhören. Wir lassen uns durch Impulse in Bewegung bringen. Wir hören Geschichten vom Aufhören. Und wir finden andere, die uns bestärken. 

An vier Abenden widmen wir uns verschiedenen Perspektiven des Aufhörens. Die Teilnahme ist kostenfrei und die Abende können separat besucht werden.

Die Kunst des Verkleinerns, mit dem Philosophen Jean-Pierre Wils 
Immer mehr, immer größer, immer schneller: Das hat lange funktioniert – und uns gleichzeitig in die Sackgasse geführt. Wir stecken fest, nicht nur in der Kirche. Wie kommen wir da raus? Wie gewinnen wir Räume für die Zukunft? Für den Philosophen Jean-Pierre Wils liegt der Schlüssel in einem zeitgemäßen Verständnis von Freiheit. Wie daraus die Kunst des Verkleinerns wird, das erfahren wir im Gespräch mit ihm. 

Ort
Online-Seminar
Leitung
Team des Studienseminars, Dr. Ursel Wicke-Reuter · Hofgeismar
Referierend
Prof. Jean Pierre Wils · Nijmengen
Zeitraum
Mo, 09.03.2026, Beginn 19:00, Ende 20:15
Zielgruppen
Vikar:innen, Pfarrer:innen, Prädikant:innen, Lektor:innen, Diakon:innen, BEF, Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen
Status
Ausreichend Plätze frei

Anmeldung

Kinder
Mahlzeiten
AGB*
Schutzkonzept*

Bitte rechnen Sie 9 plus 9.

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