27.01.2014 – 31.01.2014

Kirche im Transit: Das Leben in der beschleunigten Moderne und die Schwellen-Existenz der Kirche

Werkstatt Kirchentheorie 2014

Fortbildungsveranstaltung aus dem Programm „Wissenswerte 2014“ der EKHN

In unserer beschleunigten Gesellschaft ist – über die Geburt und den Tod hinaus – das Leben insgesamt übergänglich geworden. Alles ist beständig im Wandel. Jede Sinngebung erscheint kontingent. Gefordert wird Veränderungs­kompetenz und -management. Gleichzeitig soll die Kirche aber auch ein Hort der Stabilität und Entschleunigung sein. Ihre Kasual­praxis soll helfen, Übergänge zu bewältigen und daraus – ohne „heiligen Baldachin“ (P. Berger) – Sinn zu machen.

Wie verhält sich der religiöse Schwellen-Charakter der Taufe (Übergang ins Leben „in Christus“) zum alltäglichen transi­torischen Leben? Wohin entlassen wir die Toten? Was bedeutet es, wenn die Kirche sich selbst als „kasual“ versteht, als Kirche im Transit? Wie nehmen wir – als Wartende – Gott im „Transitraum“ der Gegenwart wahr? Welche Konsequenzen für Kirche und Gesellschaft können sich daraus ergeben?

 

Ort:
Theologisches Seminar Herborn
Leitung
Prof. Dr. Peter Scherle (Herborn) Heike Wilsdorf (Darmstadt) Sarah Kirchhoff (Marburg)
Beitrag
Kosten sind noch nicht bekannt. Zuschuss auf Anfrage möglich.
Zeitraum
27. – 30. Januar 2014
Anmeldung
bis 1.12.2013
Zielgruppe
1

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